Am 26. September hat der DOSB durch Bundespräsident Steinmeier bekannt gegeben, dass die bayerische Landeshauptstadt München den deutschlandweiten Wettbewerb um den Austragungsort, mit dem sich der DOSB international bewirbt, gewonnen hat. München hat damit die realistische Chance in den kommenden Jahrzehnten Austragungsort der Olympischen Sommerspiele zu sein. „Es ist eine Bereicherung für unsere Region, wenn München die Olympischen Spiele zuerkannt bekommt“, freut sich FDP-Kreisvorsitzender Paul Friedrich. Denn unsere Infrastruktur, ob Straßen, Bahnhöfe oder Sportstätten, sind vielerorts in die Jahre gekommen. „Olympia kann einen Booster in der Sanierung unserer Infrastruktur werden und diese fit für die kommenden Jahrzehnte machen“, ergänzt Friedrich. Wo sich Nationalmannschaften für die Wettkämpfe 1972 fit machten, um um Gold, Silber oder Bronze zu schwimmen, machen heute kleine Kinder im Gautinger Sommerbad das Seepferdchen. „Die Olympischen Spiele waren ein Booster für die Infrastruktur unseres Landkreises“, sagt die stellvertretende Landrätin Britta Hundesrügge. „Mit Olympia hoffen wir auf neue und sanierte Trainingsstätten, die unsere Schulen und Vereine nach den Wettkämpfen langfristig nutzen können.“, ergänzt Hundesrügge. Auch der Fraktionsvorsitzende Willi Boneberger sieht in der Olympiabewerbung große Chancen für den Landkreis. „Die Ertüchtigung des S-Bahn-Netzes und sanierte Bahnhöfe nutzen uns allen. Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel können mit Zuversicht auf Olympia blicken.“ Allen voran gilt dies für den Starnberger Seebahnhof, dessen Sanierung die Liberalen im Rahmen der Olympiavorbereitungen angehen möchten. Die FDP hofft darauf, neben Trainingsstätten auch Wettkämpfe im Landkreis zu haben. Das Freiwasserschwimmen im Starnberger See wäre eine Möglichkeit, Olympia im Landkreis zu erleben, aber auch Triathlon können sich die Liberalen gut vorstellen. „Wir können von den Olympischen Spielen nur profitieren“, resümiert Friedrich.
